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Auf einen Blick

Die Lernende Region Zollernalb
Netzwerk- und Projektentwicklung für lebensbegleitendes Lernen

Über 20.000 Experten/innen in Europa haben seit dem Jahr 2000 an einer neuen Bildungsstrategie für Europa mitgearbeitet. Ergebnis war die Vereinbarung des Europarats in Barcelona von 2002: die EU-Länder wollen ihre Bildungssysteme so umgestalten, dass Menschen in jeder Alters- und Bildungsstufe zeitlebens die Chance haben, sich weiterzubilden - und sich das auch leisten können. Dazu haben alle Mitgliedsstaaten Aktionspläne für lebensbegleitendes Lernen entwickelt.

Teil des deutschen Aktionsplans ist das bundesweite Programm "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken" (2001 bis 2006) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Förderziel: Weil die Kompetenzen im Bildungssystem auf viele Schultern verteilt sind, sollen sich z.B. Kommunen, Schulen, Behörden, Verbände und Unternehmen miteinander vernetzen - und gemeinsam neue Wege in der Bildung erproben.

Zu den bundesweit ca. 70 Modellprojekten zählt auch die Lernende Region Zollernalb. Das Netzwerk wird getragen vom Verein "Lernende Region Neckar-Alb e.V.", Balingen, und von dessen Geschäftsstelle koordiniert, welche bei der GiMA consult Gesellschaft für integriertes Management mbH, Tübingen angesiedelt ist. Es hat drei Themenfelder: "Onlinekompetenz", "Von der (Hoch-) Schule in den Beruf" und "Verzahnung von kultureller und beruflicher Bildung". Kern des Netzwerk-Angebots ist das LernServiceCenter, das als zentrale Kontaktstelle mit Lotsenfunktion für (weiter-)bildungsinteressierte Unternehmen und Handwerk, öffentliche Verwaltung / Bildungseinrichtungen sowie Bürgerinnen und Bürger fungiert.

Unter dem Stichwort Lebensbegleitendes Lernen finden Sie erläuternde Zusammenhänge sowie ein kleines Schlagwort-Lexikon und Beispiele für "lernende Regionen" aus dem Ausland.